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Energetische Gebäudesanierung nimmt Fahrt auf

Während Solarenergie als Alternative im Energiemix des Eigenheims boomt, ist die klimaneutrale Wärmeversorgung im Gebäudebestand noch der große Pferdefuß auf dem Weg zur Erreichung der Klimaziele bis 2045. Dank effizienter Solarmodule und Batteriespeicher könnte CO²-Neutralität im Bereich Stromerzeugung bald Realität sein. Bei der Wärmeerzeugung gibt es hingegen noch viel zu tun. Sowohl auf der Seite der technologischen Erzeugung, als auch der Wärmespeicherung. Doch die energetische Gebäudesanierung nimmt Fahrt auf.

Nachfrage nach energieeffizienten Heizungssystemen steigt

Die Bundesregierung hat mit Jahresstart die Programme für energetische Gebäudesanierung in der BEG (Bundesförderung für effiziente Gebäude) gebündelt und die Förderung ausgebaut. Es fasst nun das CO²-Gebäudesanierungsprogramm und das Marktanreizprogramm zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt (MAP) zusammen.

Nicht zuletzt soll so die Sanierungsrate im Gebäudebereich erhöht werden, um die Ziele des Klimaschutzes auch im Gebäudesektor zu erreichen. Erste Erfolge gibt es bereits. Beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) wurde im Mai der 100.000ste Antrag für die BEG eingereicht.

Laut BAFA-Präsident Torsten Safarik, wurden „bis Ende April bereits über 297 Millionen Euro an die Bürgerinnen und Bürger für die klimafreundliche Sanierung von Gebäuden ausgezahlt.“ Im Vorjahreszeitraum waren es nur knapp 35 Millionen Euro.

Einfacher zu beantragen und mehr Geld

Der Bund hat in diesem Zusammenhang nicht nur die Förderbedingungen erleichtert. Es wurden eben auch die Beiträge für die energetische Gebäudesanierung deutlich erhöht. Angesichts steigender CO²-Preise und ambitionierter Klimaziele der Politik steigt die Bereitschaft der Hauseigentümer, sich mit den Themen „Energieeffizientes Gebäude“ und „Energieeffizeinetes Bauen und Sanieren“ näher zu befassen.

Das zeigt auch ein Blick auf die Anträge zur Energieberatung, die laut BAFA in diesem Jahr ebenfalls gestiegen sind. So wurden bis April dieses Jahres 21.000 Anträge auf Energieberatung gestellt. Im gleichen Zeitraum 2020 waren es nur 7.500 Anträge.

Das BAFA fördert Energieberatungen, sofern sie von neutralen Beratern durchgeführt werden. Wird vor einem BEG-Antrag ein individueller Sanierungsplan erstellt, profitieren Antragsteller von einem Förderbonus in Höhe von fünf Prozent.

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